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Wohl kaum ein Berufsbild zeigt sich derzeit so diffus und unspezifisch wie das des Architekten. Es oszilliert zwischen visionärem Schöpfertum und Sehnsuchtserfüllung einerseits und Generalverantwortung für Kostenexplosionen, technische Mängel und Fehlentscheidungen jeglicher Art andererseits. Sicherlich wird das Planen und Bauen immer komplexer. Zu wachsenden technischen Anforderungen gesellen sich immer höhere Ansprüche bezüglich der soziologisch-gesellschaftlichen Bedeutung von architektonischen Prozessen und deren Vermittelbarkeit. Aber kann ein einzelner Berufsstand hierfür verantwortlich sein? Kann er all das leisten? Worin besteht heute die Kernkompetenz des Architekten?