Einleitung
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Im Jahr 2010 standen in Deutschland pro Einwohner durchschnittlich 43 m²
Wohnfläche zur Verfügung. Außerdem sind pro Einwohner 219 m² des Landes

mit Verkehrsflächen bedeckt. Eine Debatte über Stadt- und Landschaftsentwicklung ohne die Fokussierung auf das Thema Mobilität ist deshalb nicht mehr sinnvoll zu führen. Und angesichts der verheerenden Prognosen zur Zunahme der Auto-Mobilität z.B. in Schwellenländern kann ein „Weiter-So“ mit der Beschwichtigungsformel leicht reduzierter Verbrauchswerte nicht akzeptiert werden. Deshalb dürfen Architekten, Städtebauer und Verkehrsplaner keine Zeit verlieren und müssen sich aktiv und offensiv mit dem Neu-Denken von Mobilität beschäftigen. Der neue Fahrradboom, Car-Sharing und der Ausbau des ÖPNV deuten darauf hin, dass die Problematik allmählich erkannt wird. Aber das wird nicht reichen.